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Die Kiezklimakonferenzen haben zwei Ziele, die sich aus dem Namen schon ableiten lassen.

1. Auf der lokalen Ebene etwas für den Klimaschutz tun. Sich also austauschen zu guten Beispielen und Herausforderungen in Werder und vielleicht auch zu Beispielen für Klimaschutzprojekte aus anderen Kommunen.

2. Das „Kiezklima“ selbst zum Thema machen. Sich also damit beschäftigen, wie eigentlich die Zusammenarbeit im Kiez, in der Stadt, zwischen den verschiedenen Akteur/innen läuft, wie sie sich verbessern lässt und wie wir das „Klima“ der Stadt noch verbessern können.

Die Kiezklimakonferenzen sollen also vor allem auch Kondensationspunkt für Ideen und Projekte werden, sollen Kräfte bündeln und die Gemeinschaft stärken.

 

Der „Kiezklimatag“ am 12. Januar 2019

Der Kiezklimatag fand in den Räumen der Klimawerkstatt Werder statt. Vormittags erarbeiteten die knapp 40 Gäste in Gruppenarbeit konkrete Klimaschutz-Projektideen für Werder. Nach einer gemeinsamen Mittagspause kamen Vertreter/innen aus Politik und Verwaltung aus Kommune und Kreis hinzu und diskutierten mit den Gruppen die Möglichkeiten der Umsetzbarkeit der Projektideen.



Begrüßung und Impulsvortrag

Nach dem Ankommen und einer kurzen Begrüßung durch den Moderator Linus Strothmann und eine der beiden Projektkoordinatorinnen Martina Rumpel stellte M. Rumpel in einem Impulsvortrag die bisherigen oder bereits geplanten zukünftigen Projekte der Klimawerkstatt Werder (die ihre Eröffnungsfeier etwa ein Jahr zuvor gefeiert hatte) und resümierte darüber, welche Projekte und Angebote erfolgreich sind und welche eher weniger. Als erfolgreich stellte unter anderem die Nutzung der Werkstätten unter Anleitung (inkl. Reparatur-Treff), Bedarf an Raum für Austausch zum Thema Klimaschutz und nachbarschaftlich und als Veranstaltungsraum für externe Gruppen, die Jugendarbeit (mehrere geförderte Projekte, Bedarf der Kitas und Schulen kann nicht gedeckt werden) dar. Als weniger erfolgreich stellte sie die Vortrags- und die Filmreihe dar. Zudem erklärte sie, dass die Weiterfinanzierung der Klimawerkstatt ab Herbst 2019 derzeit noch nicht klar sei.


Klimaschutz-Ideen für Werder

Einige der Teilnehmer/innen hatten bereits konkrete Ideen, aus denen in Gruppenarbeit Projektskizzen entstanden, andere Ideen ließen sich dort unterbringen oder landeten im Ideenpool.

Die folgenden Klimaschutzideen wurden in Gruppen diskutiert, weiter ausgearbeitet, nachmittags den Vertreter/innen aus der Kommune/dem Kreis vorgestellt und diskutiert, inwiefern diese die Idee unterstützen können. Anwesend waren Bürgermeisterin Frau Saß, die Klimaschutzbeauftragte PM Frau Ral, Herr W. Große, Frau Spiegel, Herr Thiele und Frau Leue.

Demnächst erscheint hier eine Dokumentation der in den Gruppen erarbeiteten Ideen und Absprachen.